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Tourismus Raum Alpen

9. Mai 2013

„Mit gut 5 Millionen Ferienbetten, 120 Millionen Feriengästen und 500 Millionen Übernachtungen pro Jahr sind die Alpen eine der größten Tourismusregionen der Welt.“1 Selten aber ist der Siedlungsraum und die Architektur ein Thema. Bauten für den Tourismus richten sich einerseits nach dem Geschmack der Touristen. Heimelig soll es sein, das sei es, was die Gäste wollten…

Andererseits müssen Infrastrukturen perfekt funktionieren und die angestrebte Personen-Masse bewältigen – die Konsequenzen der meist massiven Eingriffe für die Landschaft und die einheimische Bevölkerung werden oft erst nach Erstellung im vollen Umfang bemerkt und beklagt. Ein guter Grund sich diesem Thema anzunehmen und aus der Sicht der Raumplanung und Baukultur in einer umfassenden Ausstellung zu betrachten.Die wichtigste Voraussetzung für den alpinen Tourismus aber bleibt die intakte Landschaft. Und damit hat man das Henne-Ei-Problem – einerseits landschaftlich verträgliche Konzepte zu initiieren, aber zugleich die Förderung von strukturschwachen Regionen zuzulassen.

Ist es wirklich so einfach, mit einer Sicht durch die schwarz-weiß-Brille diesen divergenten Lebens- und Naturraum zu fassen? Wo existieren die Zwischentöne, die Vorurteile und das Unausgesprochene?
Was ist das Spezifische des Tourismus in den Alpen?
lokale Tourismusbewegungen versus ökonomisch getriebene Tourismusgiganten und Dualität und Perversion von gezielter Naturverbundenheit versus notwendiger technischer Supermaschine – wie gestalten sich diese Zielkonflikte aus?

Konzeption, Ausstellungsorganisation, Szenographie
mit Markus Kuntscher, Architekt und Stadtplaner

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